| Wetter Goch |
| © meteo24.de |
In Goch wurde ich geboren...1962...1966 hat man mich dann "verschleppt"....
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
|
||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||||
| Kreis: | Kleve | ||||
| Koordinaten: | 51° 41′ N, 6° 10′ O Koordinaten: 51° 41′ N, 6° 10′ O | ||||
| Höhe: | 18 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 115,38 km² | ||||
| Einwohner: | 34.076 (31. Dez. 2006)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 295 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 47574 | ||||
| Vorwahlen: | 02823 02827 (Ortsteile Kessel, Hassum und Hommersum) | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | KLE | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 54 016
|
||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 2 47574 Goch |
||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Karl-Heinz Otto (CDU) | ||||
Die Stadt Goch liegt am unteren linken Niederrhein im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie ist Mitglied der
Die Stadt Goch, hat eine Gemeindefläche von 115 km² und liegt ca. 17,1 m über NN auf 6 Grad 09 min östlicher Länge und 51 Grad 40 min nördlicher Breite. In der Stadt Goch leben rund 34.000 Einwohner.
Räumlich ist das Stadtgebiet in folgende acht Stadtteile gegliedert
Die Stadt Goch grenzt im Norden an die Stadt Kleve und die Gemeinden Kranenburg und Bedburg-Hau, im Osten an die Stadt Kalkar und die Gemeinde Uedem, im Süden an die Gemeinde Weeze sowie im Westen an die Gemeinden Bergen und Gennep (beide Provinz Limburg, NL).
Goch wurde erstmals 1261 als Stadt bezeichnet. Das genaue Jahr der Verleihung der Stadtrechte lässt sich nicht mehr ermitteln. Sicher ist, dass die Verleihung in die Regierungszeit von Otto II. (Geldern) (1229 - 1271) fällt. 1350 wurde die Stadtbefestigung vollendet. Goch gehörte zunächst zum Herrschaftsbereich der Grafen bzw. den Herzögen von Geldern, kam 1473 zum Herzogtum Kleve und mit dem Vertrag von Xanten 1614 an Brandenburg/Preußen.
In den folgenden 200 Jahren wechselte die Herrschaft über Goch mehrmals. 1615 wurde die Stadt von Holländern erobert, 1622 bis 1625 herrschten dann die Spanier in Goch. 1757 bis 1763 erfolgte eine Besetzung durch französische Truppen. 1795 bis 1815 gehörte Goch abermals zu Frankreich. 1815 kam Goch wieder zum Königreich Preußen.
1741 siedelten sich Pfälzer, die eigentlich nach Amerika auswandern wollten, in der Gocher Heide an. Aus dieser Ansiedlung entwickelte sich das Dorf Pfalzdorf, das 1799 als Gemeinde selbstständig wurde. Es entstand eine pfälzische Sprachinsel.
Durch den Bau der EisenbahnstreckenKöln - Kleve (Linksniederrheinische Strecke) und Boxtel - Wesel (Boxteler Bahn), an deren Schnittpunkt Goch lag, kam es zu einigen neuen Industrieansiedlungen in Goch und die Stadt erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Einwohnerzahl entwickelte sich dadurch von ca. 4000 im Jahr 1850 auf etwa 13.600 im Jahr 1933.
In der Reichspogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938 wurde die Synagoge in Goch in der Herzogenstraße von SA und SS demoliert und niedergebrannt. Durch einen schweren Bombenangriff der Alliierten in der Nacht vom 07. Februar 1945 sowie am 12. Februar und durch Kämpfe in der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurden rund 80 % der Stadt zerstört. Verantwortliche in den alliierten Streitkräften hatten vermutet, dass Bunkeranlagen rund um Goch eine Verlängerung der Siegfriedlinie (Geldernstellung) darstellten, was die massiven Bombenangriffe erklärt.
In der Nacht zum 24. Mai 1993 stürzte der 67 Meter hohe Kirchturm der Sankt-Maria Magdalena Kirche in sich zusammen. Der Wiederaufbau des Kirchturms dauerte zehn Jahre. In weiten Kreisen der Öffentlichkeit wird vermutet, dass der Einsturz eine Folge von Strukturschäden war, die durch die Bombenangriffe im Jahr 1945 entstanden.
Am 18. Mai 2005 wurde Goch durch den Bischof von Münster, Reinhard Lettmann, zum Wallfahrtsort erhoben. Immer mehr Pilger besuchen seit der Heiligsprechung von Pater Arnold Janssen dessen Taufkirche St. Maria Magdalena, dessen Geburtshaus und die in den 1970er Jahren neu gegründete Arnold Janssen-Pfarrei.
Goch entstand in der heutigen Form am 1. Juli 1969 beim 1. kommunalen Neugliederungsprogramm in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt Goch, die Gemeinde Pfalzdorf sowie die Gemeinden Asperden, Hassum, Hommersum, Hülm, Kessel und Nierswalde des Amtes Asperden wurden zur neuen Stadt Goch zusammengeschlossen.
Am 1. Januar 1975 wurde im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen der Altkreis Kleve mit dem ehemaligen Kreis Geldern und Teilgebieten der Kreise Moers und Rees zum neuen niederrheinischen Großkreis Kleve zusammengefügt.
Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flughafen Niederrhein und der Flughafen Düsseldorf International.
Der Bahnhof Goch liegt an der linksniederrheinischen Strecke (KBS 495), auf der täglich im Stundentakt und zusätzlich halbstündlich von montags bis freitags der RE 10 „Niers-Express“ von Kleve über Krefeld nach Düsseldorf verkehrt. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der DB Regio NRW, die Dieseltriebwagen vom Typ Bombardier Talent (DB-Baureihe 643) und Triebwagen der DB-Baureihe 628/928 einsetzt.
Im kommunalen Personennahverkehr verkehren eine Reihe von Buslinien zur Erschließung der Region und des Stadtgebiets.
Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der regionale Tarif der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) und der NRW-Tarif.
Im Fernstraßenbereich ist Goch an die Bundesautobahn 57 (E 31) über die Bundesstraße 9 angebunden.