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News | Hintergrund | Service | Wettbewerb | Helfen | Prominente für den Wolf
  Wolf in Sachsen überfahren
Acht Monate alter Welpe wurde vom Auto erfasst

Überfahrener Wolf Jeder getötete Wolf ist ein herber Verlust, der die Wolfspopulation ins Wanken bringt.
26. Januar 2008: Ein 54-jähriger Autofahrer hat auf der Bundesstraße 156 zwischen Boxberg und Weißwasser einen Wolf angefahren und tödlich verletzt. Das Tier verendete noch auf der Straße. Der Fahrer und seine Begleiterin blieben unverletzt. Sie seien in Richtung Weißwasser unterwegs gewesen, als plötzlich ein Rudel Wölfe über die Straße gelaufen sei. Den Zusammenstoß mit dem Tier, das zuletzt die Straße überquerte, konnte der Fahrer nicht mehr verhindern. Mehr
 

  Wolfsmanagementplan vorgestellt
Konsequente Umsetzung des Plans hilft vielleicht schon Wolf im Fichtelgebirge

Wolf
15. Januar 2008: Umweltminister Bernhard hat in München Teil 1 des Wolfsmanagementplans Bayern vorgestellt. Nachdem in den vergangenen Jahren die beiden in Bayern eingewanderten Wölfe abgeschossen bzw. überfahren wurden, kann dem jüngst im Fichtelgebirge vermutlich aufgetauchten Wolf dieses Schicksal vielleicht erspart bleiben. Hierzu muss Stufe 1 des Wolfsmanagementplans umgesetzt werden. Mehr
 

  Wandernder Wolf in der Uckermark gefilmt
Isegrim im Videobild: gefahrlose Autobahn-Überquerung dank Wildbrücke

Wolf Grünbrücke A11 Videobild des uckermärkischen Wolfs.
11. Januar 2008: Zum ersten Mal gibt es einen Videobeweis für einen die Uckermark durchstreifenden Wolf. Eine automatische Kamera hielt das Tier im Film fest, als es nachts eine Wildbrücke über die A 11 querte. Der NABU sieht sich dadurch in seiner Forderung nach mehr Grünbrücken für wandernde Tierarten bestätigt. 2007 hat der NABU hierzu bereits einen kompletten Bundes- Wildwegeplan ausgearbeitet. Mehr
 

  Wolfsrüde im Wendland erschossen
Jägerschaft und NABU kündigen gemeinsame Strafanzeige an

Erschossener Wolf Trauriger Anblick: Der erlegte Wolf weist insgesamt vier Einschüsse auf.
17. Dezember 2007: Spätestens seit den ersten Fotoaufnahmen eines Wolfes Mitte Mai 2007 war bekannt, dass im Osten Niedersachsens mit der Anwesenheit von Wölfen gerechnet werden muss. Trotz intensiver öffentlicher Berichterstattung und Diskussion wurde nun am Samstag (15.) auf einer Gesellschaftsjagd bei Gartow im Kreis Lüchow-Dannenberg ein Wolf erlegt. Nach Angaben der Schützen war das Tier bereits zuvor verletzt.
Mehr
 

  NABU und Jäger schützen Großsäuger
Wolf, Elch und Luchs in Brandenburg willkommen

Elch Wie der Wolf, so kehrt auch der Elch nach Deutschland zurück.
17. November 2007: Der NABU und der Landesjagdverband Brandenburg haben eine gemeinsame Erklärung zur Rückwanderung ausgerotteter Großsäugetiere unterzeichnet. NABU-Landesvorsitzender Tom Kirschey: „Um Konflikten vorzubeugen, sind aktuelle Managementpläne für Wolf und Elch erforderlich. Wir begrüßen Entschädigungsregelungen und die Förderung von Schutzmaßnahmen für Schafhalter." Mehr
 

  Spießige Frauenversteher mit Puschelöhrchen
Wolf-Rüdiger Marunde erklärt, was Wölfe und Cartoonisten gemeinsam haben

Wolfscartoon
25. Oktober 2007: Der NABU begrüßt Cartoonist Wolf-Rüdiger Marunde als neuen Wolfspaten. Damit unterstützt der Zeichner die Rückkehr der Wölfe in Deutschland. Im Gespräch mit NABU-Referentin Anette Wolff sagt er über den Vergleich zwischen Wolf und Cartoonisten: „Beide sind Beutegreifer und immer hellwach. Beide haben diesen typischen Schnüffelgang...“ Lesen Sie selbst, was der Mann mit den Puschelöhrchen zu sagen hat. Mehr
 

  Nur gucken – nicht streicheln!
Gewinner des Wettbewerbs „Cartoons für Wölfe“ wurden prämiert

Wolfscartoon 1. Platz
5. Oktober 2007: Rotkäppchen steht plötzlich als die Böse da und ein Wolf findet sich wartend beim Einwohnermeldeamt wieder!? Der Wettbewerb „Cartoons für Wölfe“ war ein voller Erfolg und die Resonanz überwältigend. Von mehr als 1.200 Zeichnungen von über 600 Cartoonisten aus 46 Ländern wurden nun die witzigsten und kreativsten Illustrationen, die das Bild vom bösen Wolf karikieren, gekürt. Der Wettbewerb ist Teil einer Image-Kampagne, die auf mehr Akzeptanz für jene Wölfe zielt, die seit ein paar Jahren nach Deutschland zurückgekehrt sind. Die schönsten 60 Cartoons sind in einer Broschüre zusammengestellt. Fünf Motive können Sie als E-Cards an Freunde und Bekannte versenden. Mehr zu den Cartoons
 

  Unterwegs für die Vielfalt
NABU unterstützt mit Wolfsausstellung Kampagne zur biologischen Vielfalt

Wolfsausstellung bei Bustour Naturallianz Die NABU-Wolfsausstellung wird bis zum 20. Oktober 2007 in 16 Städten zu sehen sein.
26. September 2007: Werben für die Vielfalt – nach diesem Motto startete das Bundesumweltministeriums jetzt eine Ausstellungs-Tour mit Unterstützung des NABU. Bis zum 20. Oktober macht ein Bus in 16 Städten Station. Neben Internetterminals und Videoschirmen, wird auch die NABU-Wolfsausstellung gezeigt. „Wir erhoffen uns, dass wir mit der Tour viele Menschen für das Thema sensibilisieren und begeistern können“, erklärt NABU-Experte Magnus Herrmann das NABU-Engagement. Mehr
 

  NABU & Jägerschaft verurteilen Wolfsabschuss
Gemeinsame Strafanzeige angekündigt

Wölfin trägt Welpen Wölfe unterliegen nicht dem Jagdrecht, sondern sind nach Naturschutzrecht streng geschützt.
23. August 2007: Die Mitte August am Rande des Spreewaldes aufgefundene Wölfin ist nach Informationen des brandenburgischen Umweltministeriums erschossen worden. NABU, Landesjagdverband Brandenburg und Deutscher Jagdschutz-Verband verurteilen den Abschuss des streng geschützten Wolfes und kündigen an, Strafanzeige zu stellen. Für sachdienliche Hinweise, die zur Klärung der Tat führen, setzt der DJV eine Belohnung von 1.000 Euro aus. Mehr Mehr
 

  Tote Wölfin in der Neustädter Heide gefunden
Jungtier aus dem Vorjahr wird obduziert / 2007 mindestens 13 Welpen geboren

Wolf
9. August 2007: Wie das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz meldet, hat ein Förster am Dienstag (7.) in der Neustädter Heide auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Oberlausitz einen toten Wolf gefunden. Dem äußeren Anschein nach sei das etwa ein Jahr alte Weibchen wohlgenährt gewesen. Mit Ergebnissen zur Todesursache ist frühestens kommende Woche zu rechnen. Mehr
 

  Wolfswelpen auch in Brandenburg
Dauerhafte Heimat für neues Rudel nur mit breiter Akzeptanz möglich

Wolfswelpe Nach über 200 Jahren ist nun auch in Brandenburg ein Wolfsrudel wieder zuhause.
18. Juli 2007: Eine Wolfsmeldung überschlägt die andere! Erst gestern kam der Bericht über die neue Wolfsfamilie in der sächsischen Lausitz. Heute freuen wir uns über die frohe Nachricht aus Brandenburg: Auch hier wurden Wolfswelpen geboren! „Jetzt geht es darum, den Wölfen auch in Brandenburg dauerhaft eine Heimat zu schaffen“, sagte NABU-Bundesgeschäfts- führer Leif Miller. Den Weg dorthin sollen Landwirte, Jäger und Naturschützer gemeinsam gehen. Mehr
 

  NABU begrüßt neue Wolfsfamilie!
Nun ist es offiziell: Die sächsische Lausitz hat eine dritte Wolfsfamilie

Wolfswelpe Junger 2007er Welpe in der Muskauer Heide
18. Juli 2007: Am Ostrand der Muskauer Heide hat sich eine weitere Wolfsfamilie gegründet. Der Truppenübungsplatz bietet offensichtlich einen optimalen Lebensraum: viel Wild, sichere Ruhe- plätze und den richtigen Untergrund für eine Wurfhöhle. Auch in der umgebenden Bergbaufolgelandschaft lässt sich die Familie auf ihren Streifzügen weder von Braunkohlebaggern noch von angrenzenden Straßen stören. Mehr
 

  Gemeinsam Wege finden für den Wolf
NABU interviewt kanadischen Professor A. J. Bath zum Wolfsmanagement

Alistair Bath und Ralf Schulte Alistair Bath und Ralf Schulte sprechen über die Zukunft des Wolfes in Deutschland.
17. Juli 2007: Ein Teil der Bevölkerung ist verunsichert, wie sie dem wiedergekehrten Wolf begegnen soll. Ralf Schulte vom NABU sprach mit dem renommierten Professor Dr. Alistair J. Bath über Interessenskonflikte im Umgang mit dem Wolf in Deutschland. Bath ist externer Berater und international an der Erarbeitung von Wolfs-Managementkonzepten beteiligt. Er forscht und lehrt vor allem im Bereich Konfliktmanagement mit großen Wildtieren. Zum Interview
 

  Wölfe brauchen Rückhalt in der Bevölkerung
NABU-Präsident besucht mit kanadischem Wildtierexperten die Oberlausitz

Wolfswelpen Nur wenn wir Menschen sie akzeptieren, haben die Wölfe eine Überlebenschance.
6. Juli 2007: Der Wolf ist zurückgekehrt. Doch muss seine Rückkehr mehr akzeptiert und von den Menschen vor Ort unterstützt werden. Nur wenn der Wolf nicht länger als Konkurrent und Feind angesehen wird, hat er eine Chance, dauerhaft heimisch zu werden. In der Oberlausitz gibt es eine frohe Botschaft für die eingewanderten Wölfe: Es gibt junge Welpen! Das macht die Region nicht nur für den NABU-Präsidenten eine Reise wert. Mehr
 

  Wolf wird in Niedersachsen heimisch
Erstmals seit 50 Jahren lebt wieder ein Wolf in Niedersachsen

Wolf Bereits seit mehreren Monaten lebt in der Lüneburger Heide völlig unbemerkt von der Bevölkerung ein Wolf.
25. Mai 2007: In Niedersachsen hat sich erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder ein Wolf angesiedelt. Wie die Firma Rheinmetall mitteilte, lebt der Wolf bereits seit mehreren Monaten auf einem Testgelände des Unternehmens in der Lüneburger Heide. „Das zeigt, dass ein Miteinander von Wolf und Mensch möglich ist. Der Wolf ist eine Bereicherung und hat eine Chance verdient, wieder heimisch zu werden“, erklärt NABU-Artenschutzexperte Magnus Herrmann. Mehr
 

  ZDF-Förster wird NABU-Wolfspate
NABU-Päsident überreichte Ehrenurkunde im Forsthaus am Starnberger See

Olaf Tschimpke & Hardy Krüger junior NABU-Präsident Olaf Tschimpke überreicht Hardy Krüger jr. - dem Hauptdarsteller der ZDF-Serie „Forsthaus Falkenau“ - die Patenschaftsurkunde.
9. Mai 2007: Der Schauspieler Hardy Krüger jr. hat an seinem 39. Geburtstag dem NABU ein Geschenk gemacht: er ist Wolfspate geworden. NABU-Präsident Olaf Tschimpke überreichte dem Hauptdarsteller der ZDF-Serie „Forsthaus Falkenau“ die Urkunde während der Dreharbeiten. „Wölfe und Förster gehören für mich zusammen. Als Stefan Leitner habe ich ja bereits die Menschen darüber informiert, dass Wölfe sehr scheu sind und Menschen meiden“, erklärt der Schauspieler sein Engagement für die NABU-Kampagne. Mehr
 

  „Willkommen Wolf!“ auch in Schleswig-Holstein
Land muss Vorbereitungen für weitere Einwanderung treffen

Wolf
24. April 2007: An der B 76 bei Süsel im Kreis Ostholstein ist am Montag (23.) ein Wolf überfahren worden. Da das etwa ein Jahre alte und 38 Kilogramm schwere Tier keinen implantierten Mikrochip trug, stammt es nicht aus einem Wildpark. Der NABU hofft, dass dieser Wolf nicht der einzige bleibt, der den Weg nach Schleswig-Holstein findet. Die Landesregierung sollte deshalb Maßnahmen für zukünftige Einwanderungen treffen. Mehr
 

  Wolfsverdacht in Mecklenburg-Vorpommern
NABU fordert bundesländer-übergreifendes Management

Wolf Auf der Suche nach einem eigenen Revier unternehmen Jungwölfe lange Wanderungen.
13. April 2007: In den letzten Tagen sind im Kreis Ludwigslust mehrere Schafe gerissen worden. Experten untersuchen nun, ob ein Wolf der Verursacher war. „Sollte sich der Verdacht bestätigen, freuen wir uns über den Einwanderer nach Mecklenburg-Vorpommern“, so der NABU-Landesvorsitzende Stefan Schwill. Er erneuerte zugleich die NABU- Forderung nach einem länder- übergreifenden Wolfsmanagement und mahnte rasche unbürokratische Hilfe für betroffene Tierhalter an. Mehr
 

  Christian Wulff übernimmt Wolfspatenschaft
NABU überreicht in Hannover die Patenschaftsurkunde

Hans-Jörg Helm & Christian Wulff Der NABU-Landesvorsitzende Hans-Jörg Helm (links) übergibt die Patenschaftsmaterialien an Ministerpräsident Christian Wulff.
5. März 2007: Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff zählt nun mit zum Kreis der NABU-Wolfspaten und Unterstützer des Wolfsprojekts. Der NABU-Landesvorsitzende Hans-Jörg Helm überreichte Wulff in Hannover die Patenschaftsurkunde. „Wir freuen uns sehr, dass sich der Regierungschef zum Schutz des Wolfes bekennt“, sagte Helm. Der NABU hat Meldungen über eine Wolfseinwanderung nach Niedersachsen im Dezember zum Anlass genommen, Wulff eine Patenschaft zu schenken.
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  Fußball-Trainer Augenthaler wird Wolfspate
Tschimpke überreichte Ehrenurkunde im Wolfsburger Stadion

Tschimpke überreichte Ehrenurkunde im Wolfsburger Stadion NABU-Präsident Olaf Tschimpke mit Vfl-Trainer Augenthaler
5. März 2007: Der Trainer des VfL Wolfsburg, Klaus Augenthaler, ist NABU-Ehrenpate für Deutschlands Wölfe. NABU-Präsident Olaf Tschimpke überreichte Augenthaler die Patenschaftsurkunde vor dem Heimspiel des Fußball-Bundesligisten gegen Borussia Mönchengladbach in der Wolfsburger Volkswagen-Arena. „Wir freuen uns sehr, dass sich Klaus Augenthaler öffentlich zum Schutz des Wolfes in Deutschland bekennt“, sagte Tschimpke. Mehr
 

  Wolfsschutz muss Grenzen überschreiten
Erfolgreiches Wildtiermanagement braucht Akzeptanz in der Bevölkerung

Wolfswelpe Wolfsschutz erfordert Länderzusammenarbeit
13. Februar 2007: Der NABU hat sich erneut für ein länderübergreifendes Wildtiermanagement für den Wolf ausgesprochen. „Ein erfolgreicher Schutz des scheuen Jägers ist nur in Kooperation und unter Integration der betroffenen Menschen möglich“, sagte Jörg-Andreas Krüger, NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz, anlässlich der Wolfstagung des Bundesumweltministeriums in Berlin. Mehr
 

  Lausitzwölfe gehen Jägern durch die Lappen
Erster Fangversuch zur Besenderung von Jungwölfen fehlgeschlagen

Wolf Wölfe sind scheue und meist auch sehr schreckhafte Tiere. Bei der Lappjagd wird deshalb zunächst der Aufenthaltsort der Wölfe durch ein mit bunten, flatternden Lappen versehenen Band umkreist.
2. Februar 2007: Die erste so genannte Lappjagd auf Jungwölfe in der Lausitz war leider ein Fehlschlag. Zwar konnten zunächst drei Tiere mit einem fünf Kilometern langen Lappenzaun eingekreist werden. Doch als die Treiber die Wölfe auf die Fangnetze zuscheuchten, schlüpften diese durch die Treiberlinie hindurch, ein Wolf entwischte unmittelbar am Netz. Beim nächsten Neuschnee wird ein weiterer Anlauf unternommen. Insgesamt sechs Tiere sollen mit Sendern versehen werden, um mehr über ihre Wanderungen zu erfahren. Mehr
 

  Wettbewerb „Cartoons für Wölfe“
Machen Sie mit und gewinnen Sie mit dem NABU und VW wertvolle Preise

Wolfscartoon Cartoonist Marunde ist Schirmherr des Wettbewerbs
1. Februar 2007: Mit Humor wollen NABU, Volkswagen und die Stadt Wolfsburg der in Deutschland weit verbreiteten Mär vom „bösen Wolf“ begegnen. Unter dem Motto „Cartoons für Wölfe“ haben der Naturschutzverband und seine Partner einen Zeichenwettbewerb gestartet, um das „Rotkäppchen- Syndrom“ zu kurieren. Gesucht werden die besten, witzigsten und kreativsten Cartoons und Illustrationen, die Meister Isegrim rehabilitieren. Mehr
 

  Lausitz-Wölfe: Kein Grund für Panikmache
Die Jägerschaft muss zum sachlichen Dialog zurückkehren

Wolf Zurück in der deutschen Heimat: der Wolf
31. Januar 2007: Angesichts der Negativ-Schlagzeilen über Gefahren, die angeblich durch die Lausitzer Wölfe drohen, ruft der NABU zur Besonnenheit auf. „Von den Wölfen in Deutschland geht keine Gefahr für den Menschen aus“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Das Gerücht, dass die Tiere ihre Scheu vor den Menschen verlieren würden, werde von einigen wenigen örtlichen Jägern gezielt gestreut. Mehr
 

  Wolfsjagd für die Wissenschaft
Besenderte Tiere sollen neue Erkenntnisse über Abwanderverhalten bringen

Wolf
27. Januar 2007: Mit zwei Jahren verlassen Jungwölfe das elterliche Rudel, um sich ein eigenes Revier zu suchen. Über den Verbleib der inzwischen rund 20 in der Lausitz aufgewachsenen Jungwölfe weiß man allerdings man so gut wie nichts. Nun sollen sechs Tiere eingefangen und mit Sendern versehen werden. Zwei Jahre lang können die Wege der Wölfe dann genauestens verfolgt werden. Mehr
 

  Dem Wolf auf der Spur
Ein Intensivkurs lehrt: Der Wolf bewegt sich energiesparend.

Wolf
5. Januar 2007: Wer in der Muskauer Heide in der ostdeutschen Lausitz auf Spurensuche geht, der muss vor allem eines mitbringen: sehr viel Geduld. Unter Anleitung von Experten hier und da echte Wolfsfährten zu entdecken, bedarf schon einer gehörigen Portion Erfahrung. Aber den Gesuchten selbst zu erspähen, kommt einem Sechser im Lotto gleich.
Mehr im VW-Onlinemagazin
 

  Wolf aus Italien nach Bayern eingewandert
Braunbär Bruno kam nicht alleine / Bekanntgabe erst nach sechs Monaten

Wolf im Schnee
27. November 2006: Wie erst jetzt bekannt wurde, ist bereits im Frühjahr – praktisch zeitgleich mit Braunbär Bruno – ein Wolf aus Italien nach Bayern eingewandert. Anders als Bruno fiel der zweijährige Wolfsrüde aber niemandem auf, bis er schließlich Ende Mai bei Pöcking am Starnberger See von einem Auto überfahren wurde. Es handelt sich um den ersten gesicherten Nachweis eines wild lebenden Wolfes in Bayern seit 150 Jahren. Mehr
 

  Der Wolf bleibt streng geschützt
Schweizer Regierung scheitert mit Antrag beim Europarat

Wolf
27. November 2006: Wild lebende Wölfe bleiben weiterhin eine europaweit „streng geschützte Art“. Einen Antrag der Schweizer Bundesregierung, diesen Schutzstatus zu lockern, hat der Ständige Ausschuss der Berner Konvention des Europarates zur „Erhaltung der europäischen wild lebenden Pflanzen und Tiere und ihrer Lebensräume“ nun abgelehnt. Mehr
 

  Das Rotkäppchen-Trauma
Pespektivenwechsel: Hier erzählt der Wolf

Rotkäppchen und der Wolf
Der Wolf ist uns aus vielen Märchen bekannt. Kleine Kinder lernen daraus, sich vor dem „bösen Wolf“ zu hüten. So auch im „Rotkäppchen“ der Gebrüder Grimm. Ein Jäger rettet das Mädchen und seine Großmutter aus dem Bauch des Wolfes und füllt diesen mit Steinen, was schließlich zum Tod des Tieres führt. Doch jedes Ding hat bekanntlich zwei Seiten. Lesen Sie, wie der Wolf die Geschichte erlebt hat. Mehr
 

  Broschüre „Willkommen Wolf“ erschienen
Umfassende Infos zu Deutschlands scheuestem und seltenstem Wildtier

Wolfsbroschüre
8. November 2006: Warum sind Wölfe wichtig für das Ökosystem? Was kennzeichnet sie und wie können Mensch und Wolf konfliktfrei miteinander leben? Wie unterscheiden sich Spuren von Wolf und Hund? Diese und andere Fragen beantwortet die neue NABU-Broschüre „Willkommen Wolf“. Auf 32 Seiten gibt es einen umfassenden Einblick in Lebensweise und Verhalten der scheuen Rückkehrer. Mehr
 

  Lausitzer Wölfe stammen aus Polen
Ergebnisse von Kotanalysen begründen Verwandtschaft und Herkunft

Wolf
2. Oktober 2006: Im Auftrag des Staatlichen Museums für Naturkunde Görlitz wurden in den vergangenen Monaten fast hundert Losungsproben von Tieren aus Sachsen und Brandenburg untersucht. Anhand von DNA-Substanzen aus Darmzellen, die sich im Kot der Tiere befinden, konnten die Wissenschaftler Schlüsse zur Herkunft und den verwandtschaftlichen Beziehungen der Wölfe ziehen. Mehr
 

  Wildtiermanagement für Bär, Luchs und Wolf
Erfolgreicher Artenschutz erfordert Akzeptanz der Bevölkerung

Luchs Luchs
28. Juli 2006: Der NABU fordert ein international abgestimmtes Wildtiermanagement für Bär, Luchs und Wolf. Alle Staaten, die wie Deutschland als potentielle Rückkehrländer zu betrachten sind, müssen rechtzeitig Pläne erarbeiten, die das Zusammenleben von Mensch und Tier regeln, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich eines Fachgesprächs mit Wildtierexperten und Umweltminister Gabriel. Mehr
 

  Spuren im Sand
Wolfsbetreuer lernen Fährten lesen

Spur im Sand: Wolf oder Hund? Spur im Sand: Wolf oder Hund?
27. Januar 2006: Ein fernes Heulen, scheinbar eindeutige Fußspuren oder Überreste eines Rehs. Wölfe? Wissenschaftlich gesichert ist bisher nur die Ansiedlung kleiner Wolfrudel in der Oberlausitz. Zusammen mit der NABU-Arbeitsgruppe Pro Wolf wurde deshalb die Idee geboren, langfristig einen festen Stamm von ehrenamtlichen Wolfsbetreuern auszubilden, die in ihren jeweiligen Heimatregionen Augen und Ohren offen halten. Mehr
 

  NABU startet Aktionsplan für den Wolf
NABU will frei lebenden Wölfen in Deutschland wieder eine Heimat schaffen

Wölfe
17. Mai 2005: Der NABU will frei lebenden Wölfen in Deutschland wieder einen dauerhaften Lebensraum schaffen und hat deshalb ein Aufklärungs-Projekt für mehr Akzeptanz und zum Schutz der Wildtiere gestartet. „Wir wollen der Mär vom ‚bösen Wolf’ aktiv entgegenwirken. Die Erfahrungen in anderen europäischen Ländern zeigen, dass Wölfe sich sehr gut an unterschiedliche Lebensräume anpassen können “, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der Vorstellung des NABU-Wolfsaktionsplans in Berlin.
Komplette Meldung
 
  NABU-Aktionsplan: Willkommen Wolf!  

  Wölfe in Deutschland
Die wichtigsten Fakten in der Übersicht

Wolf
Es gibt sie wieder: frei lebende Wölfe in Deutschland. 1998 wurden auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz in Sachsen zwei, im Jahr 2000 sogar sechs Wölfe – Eltern und Jungtiere – von Revierförstern beobachtet. Seit dem zogen die beiden Elterntiere jedes Jahr Welpen auf. Die Reaktionen auf die Rückkehr der Wölfe ins östliche Deutschland sind überwiegend positiv. Gelegentlich begegnet man den Wölfen aber auch mit Vorbehalten und Sorgen; denn wir Menschen in Deutschland – auch als Naturschützer – müssen erst wieder lernen, mit dem Wolf in unserer Nachbarschaft zu leben. Mehr
 

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Helfen Sie mit, dass Wölfe in Deutschland wieder eine Heimat finden.

Patenurkunde Wolf
Nach rund 150 Jahren wurden im Jahr 2000 in Deutschland erstmals wieder Wolfswelpen von einer in Freiheit lebenden Wölfin geboren. Die Geburt der Jungwölfe in der sächsischen Oberlausitz war der Beweis, dass sie wieder heimisch geworden sind. Derzeit leben etwa sechs bis zehn Wölfe in Sachsen. Ob Wölfe in Deutschland tatsächlich überleben können, steht noch nicht fest. Sie sind vielen Gefahren ausgesetzt, vor allem durch illegale Abschüsse und Straßennetze, die ihren Lebensraum durchschneiden.
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  Sponsoren & Projektpartner
Folgende Unternehmen unterstützen das NABU-Wolfsprojekt

Volkswagen und Kösen
Das NABU-Projekt 'Willkommen Wolf' wird unterstützt von der Volkswagen AG, dem Fußballclub VfL Wolfsburg sowie dem Stofftierhersteller Kösener Spielzeug Vertriebs GmbH. Außerdem dankt der NABU dem Patent- & Ingenieurdienst Samios, Hellmold & Niederstebruch in München für die Bereitstellung der Domains www.pro-wolf.de und www.prowolf.de.
 

   
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Willkommen Wolf!
Wolfsbroschüre
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Willkommen Wolf!
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  Kurzvorstellung des NABU-Projektes (PDF, 850 KB)

Aktuelle Termine
12.09. 14:00 Uhr mehr...
Ausstellung "Willkommen Wolf"
15366 Neuenhagen
12.09. 19:00 Uhr mehr...
Vortrag "Wölfe in Sachsen und Brandenburg"
15366 Neuenhagen

 

 

 
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